Gönn dir… NICHT! Ein Jahr ohne unnötige Geldausgaben

Hallo ihr lieben Morfashionistas,

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Twitter: Michelle McGagh

Könnt ihr euch vorstellen ein ganzes Jahr lang auf Shopping und sich etwas Gönnen zu verzichten? Michelle McGagh (ihr Blog) hat im Selbstexperiment damit 23000$ gespart! Könntet ihr das? Kein Eis im Sommer, kein schönes Parfüm, nicht das süße Top kaufen und an den heißen Overknees einfach vorbei gehen?

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Japan, was machst du denn für Sachen?!

In Japan kann man wirklich alles erleben: Unterhose mit Bremsspur kaufen, Eulen und Kängarus anfassen, ausversehen in einer Pornovideothek landen obwohl man nur in einen Animeladen gehen wollte, sehr süß essen, sehr viel Geld ausgeben, guten Service erfahren, Menschen mit Händen und Füßen erklären, dass man keinen Fisch mag,… ja einfach alles.

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these moments…

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By reading Franka Potente’s „Zehn“ (Ten, like the number – 10 shortstories, which taking place in Japan) in a small adorable café at potsdamer platz I realized how precious these rare moments in my life are. Living in Berlin can freak you out sometimes. It’s like living in a big tornado. So many things to do, so many people to meet, so much to take care of… You hurrying from one job to another, from one appointment to the next meeting. Sometimes you can get exhausted by all the trouble, but there won’t be no escape if you are not able to slow yourself down every once in awhile.
The clear and straightforward style of Franka’s writing confirms with my imagination of japanese people. Despite her simple explanations of totally ordinary moments she makes me feel like being with those people. Standing next to them, watching without any prejudices, curious how they solve their problems with their cultural background.
Raindrops slide down the smooth surface of the window when I look outside. The window is beautifully decorated with plants in cups and jars.
And just for a moment the pull of my everyday-tornado stopps. All the noise is blended out. My thoughts fly to the sky, oust the grey clouds. In this rare moments you feel alive and you feel how precious life is. Don’t compare to others. Don’t fake anything. Just try to stop for a moment and breath once in a while to don’t get lost in your personal troublesome tornado which you call life.

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please don’t see the mistakes in this text, just the message.

Sonne, Wiese, Wasserspiel

Ich lasse mir die Sonne auf den Bauch scheinen. Das Gras kitzelt zwischen den Zehen und verbreitet einen frischen, sommerlichen Geruch. Ameisen krabbeln irritiert auf meinen Beinen hin und her. Nix zu beißen hier. Nix womit man eine Ameisenkönigin füttern könnte. Tut mir irgendwie leid. Da platze ich in ihre heile, kleine Welt und bringe nicht mal etwas verwertbares für die kleinen ungefragten Gastgeber mit. Ich drehe mich vorsichtig auf die Seite, sodass die Ameisen von mir herunter kullern. Für sie ist es wie eine Eruption, für zusehende Insekten das Wenden eines Walrosses in der Sonne.

Ich erkenne kaum etwas auf meinem Handydisplay. Trotzdem tippe ich darauf rum. Hoffentlich kaufe ich nicht versehentlich eine App… Scheppernde Musik wird vom Minilautsprecher ausgespiehen. Andere Walrösser grunzen gestört, wenden sich, starren durch dunkle Gläser, die wie Fliegenaugen aussehen…
Stöpsel rein, leise sein. Die sonne brennt so… Ich wünschte, es würde endlich regnen. Die Karpfen im Teich schnappen nach Luft. Dann gibts eine Wassershow. Tanzende Wasserspritzer und Fontänen, zwirbelnd, wirbelnd, klatschend, vorbei. Schön.

Die Zeit schreitet voran. Zeit einem anderen Mikrokosmos meine Existenz aufzudrängen. Ich packe meine Decke ein. Dankbares Zirpen. Bis morgen.