4 Tage Osaka

Osaka: Dotonburi, LockUp Restaurant, Osaka Castle, Tzutenkaku, Tempelanlagen, Augenarzt, Osaka Aquarium, Riesenrad, Streichelzoo, HardRock Cafe, Umeda Skybuilding,

Hallo liebe MORFASHIONISTAS,

heute möchte ich euch erzählen, was ich in Osaka erlebt habe. Ich  muss sagen, dass ich Osaka sehr mochte, weil es nicht so wimmelig und voll wie Tokyo ist.

 

ANKUNFT

Wir kamen am frühen Nachmittag in Osaka an und sind dann mit der Bahn (oder Ubahn? keine Ahnung…) zu unserem Hotel gefahren. Wir sind bestimmt 45min gefahren. Aber so konnte man wenigstens sehen, wie die Japaner außerhalb einer Großstadt leben. Unser Hotel war das Daiwa Roynet Hotel. Unser Zimmer war klein, aber ausreichend. Wenn man nach Japan kommt, sollte man nicht erwarten viel Platz zu haben.

DaiwaHotel
Quelle: http://www.booking.com

 

Nach diesem 12 Stunden Flug von Frankfurt aus, waren wir müde und hungrig. Wir haben uns ein bisschen in der Gegend vom Hotel herumgetrieben auf der Suche nach Nahrung. Schließlich sind wir dann in ein kleines Mittags-Restaurant eingekehrt. Und mit klein meine ich klein. Als wir eintraten schob sich eine Kellerin, uns mit einem unverständlichen Wortschwall begrüßend an einem Tisch vorbei und deutete in die hintere Ecke des Lokals. Vom Tresen her begrüßte uns der Koch mit einem lauten Rufen. Das war erstmal sehr irritierend, sollte uns aber noch öfter in Japan begegnen. Sie führte uns durch den schmalen Eingangsbereich (mit Kasse, Tresen mit Hockern sowie 2 kleinen Tischchen) in einen hinteren Raum, wo 4 abgetrennte Minitische standen. Wir nahmen Platz und berieten über die Karte, die mit herrlich verschnörkeltem Japanisch die Spezialitäten des Hauses feil boten, für uns aber unentzifferbar war. Wir zeigten auf Bildchen und die Kellerin verstand. Gott sei dank gibt es auf fast allen japanischen Speisekarten Bilder… Sonst wären wir aufgeschmissen gewesen, da man mit Englisch nicht unbedingt weit kommt.

Das Essen war üppig (üppiger als das was wir sonst in Japan bekamen), sodass wir es kaum ganz essen konnten. Müde schleppten wir uns zurück zum Hotel. Leider hatte es angefangen zu regnen (Achtung: Juni/Juli ist Regenzeit da, aber es ist warm) und weil unser Zimmer noch nicht bereit war, warteten wir ganz klamm vom Regenguss in der Lobby. Ich war so müde, dass ich einfach einschlief. Nach etwa 2 Stunden durften wir endlich unser Zimmer beziehen, duschen und kurz powernappen. Danach sind wir voller Entdeckerfreude losgezogen. Wo ist denn hier das Zentrum? Namba? Ok! Auf gehts!

Da wir schon wieder hungrig waren, entschieden wir etwas im Bahnhof zu essen. Und ich muss echt sagen: Man die Japaner haben es drauf in Punkto Sauberkeit und durchdachtem Design (Ganz abgesehen von dem schönen Plastikessen im Schaufenster)! Wirklich! Die Japaner richten ihre Lokale mit viel Liebe zum Detail ein und man wünscht sich soviel Individualität und Mühe auch in Deutschland.

(Bilder kann man vergrößern)

Danach sind wir einfach durch die Straßen von Namba geschlendert und sind direkt auf die Streetfood-Meile „Dotonburi“ gestolpert. Leider schon vollgestopft, haben wir erstmal alles auf uns wirken lassen. Und wer glaubt Japaner oder Japan wäre leise, sei gewarnt! Es ist laut, du wirst angeschrien (natürlich sehr höflich), über Angebote aufgeklärt, Von überallher schallt Musik, Jingles und natürlich von jedem Geschäft oder Restaurant ein anderer Musikstil. Der Geräuschpegel ist immens.  Am schlimmsten sind die Pachinko-Hallen. Sobald die Schiebetüren aufgleiten, entweicht ein ohrenbetäubender Lärm und ekliger Zigarettengeruch. Keine Ahnung wie die Japaner das aushalten…

Alles in allem war es ein aufregender erster Abend und wir sind recht schnell zurück in die Hotelfedern um Kraft für den nächsten Tag zu tanken.

(Bilder kann man vergrößern)

OSAKA CASTLE

Am nächsten Tag machten wir uns auf das Osaka Castle zu besichtigen. Es ist umschlossen von einem Burggraben, wo ab und zu eine Schildkröte mit dem Kopf die Wasseroberfläche zum Aufatmen durchstößt. Auf dem Gelände befindet sich ein wunderschöner, großer Park, der im Frühjahr sicher noch schöner wegen der Kirschblüte ist. Ich fand das Schloss sehr imposant. In ihm befindet sich ein Museum, was zwar ganz nett ist, aber leider furchtbar modern. Das Osaka Schloss wurde nämlich schon 2 Mal zerstört (1615 und 1868 und 1945 wurde der Hauptturm stark beschädigt) ca. 1997 wurde es komplett aus Beton (statt wie üblich aus Holz) aufgebaut und saniert. Die Aussicht ist schon schön, aber dafür muss man nicht unbedingt den Eintritt bezahlen, weil es bessere Aussichtspunkte in Osaka gibt. Trotzdem war es ein schönes Ausflugsziel und später konnte man noch schön entspannt durch den Park schlendern.

Im nächsten Post geht es weiter…

Vielen Dank fürs Lesen!

Eure Hong

Be colorful and creative!

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4 thoughts on “4 Tage Osaka

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